| Erstellt von Karoline Stangl – Astronomischer Arbeitskreis Salzkammergut Titelfoto: © sternfreunde.de Am 23. September um 02:05 Uhr ist die Herbst-Tagundnachtgleiche und damit der astronomische Herbstbeginn. Es ist eine gute Himmelsbeobachtungszeit, da die Nächte nun merklich länger, jedoch noch nicht so kalt sind wie im Winter. Der Mond im September: 04. September Letztes Viertel 11. September Neumond 18. September Erstes Viertel 26. September Vollmond Die Planeten im September: Die Venus leuchtet im September weiterhin am Abendhimmel und am 19. des Monats erreicht sie ihre maximale Strahlkraft. Es verkürzt sich jedoch ihre Sichtbarkeit und sie beendet mit Ende September ihre Zeit als Abendstern. Am 14. September ist der Mond neben der Venus zu sehen. Jupiter ist am Morgenhimmel zu beobachten. Am 09. September um 04:00 Uhr morgens kann unterhalb von Jupiter die schmale abnehmende Mondsichel gesehen werden. Auch Mars ist am Morgenhimmel zu finden. Er geht vor dem Riesenplaneten Jupiter auf. Saturn geht in den frühen Abendstunden auf und ist die ganze Nacht als hell leuchtendes Objekt sehr gut zu beobachten. Merkur ist im September am Nachthimmel nicht zu sehen. Der Sternenhimmel im September: Bereits zu Beginn der Dunkelheit steht das Sommerdreieck mit Deneb, Wega und Atair hoch am Himmel. Von Osten nach Westen sind die Sternbilder Widder, Fische, Wassermann, Steinbock, Schütze und Schlangenträger zu erkennen. Mit zunehmender Dunkelheit ist das Band der Milchstraße direkt im Süden immer deutlicher wahrzunehmen. Foto der Milchstraße von Hermann Koberger: ![]() Allerdings ist sie nur unter guten Sichtbedingungen zu sehen. Lichtverschmutzung oder auch helles Mondlicht beeinträchtigen die Sichtbarkeit der Milchstraße stark. Bei guten Bedingungen kann die Beobachtung der Milchstraße ein beeindruckendes Erlebnis sein. Foto der Milchstraße von Ernst Hanninger ![]() Das sichtbare Band der Milchstraße besteht aus unzähligen Sternen, aus Sternhaufen und Nebeln, die zu unserer Galaxie gehören und die wir aus dem Blickwinkel unserer Erde erkennen können. Foto der Milchstraße von Erwin Filimon: ![]() |







