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Perseiden-Sternschnuppen im August 2026

1. August - 15. August

Die Perseiden-Sternschnuppen im August 2026
von Anfang August bis etwa 15. August ist dieser Sternschnupppenstrom zu sehen.

Achtung kein Führungsbetrieb auf der Sternwarte Gahberg

Die Sternwarte Gahberg hat geschlossen.

Das Maximum der Perseiden-Sternschnuppen findet heuer in der Nacht von Mittwoch, 12. August auf Donnerstag, 13. August 2026 statt. In den frühen Morgenstunden am 13. August dürften die meisten Sternschnuppen zu sehen sein. Dieses Jahr fällt das Maximum dieses bekannten Sternschnuppenstromes in die Neumondzeit und das ist besonders günstig.

 

Aus organisatorischen Gründen gibt es wegen der Perseiden-Sternschnuppen keinen Führungsbetrieb auf der Sternwarte Gahberg, aber ein Team unseres Arbeitskreises begleitet, die Sternschnuppenfahrten mit dem Nachtschiff der Atterseeschifffahrt. 

Geplant sind diese Sonderfahrten zu den Sternschnuppen am 11., 12. und 13. August 2026 bei Schönwetter – Infos und Anmeldungen über die Homepage der Atterseeschifffahrt:  https://atterseeschifffahrt.at/ausfluege-events/sternschnuppenfahrten/

 

Die Perseiden-Sternschnuppen sind kleine Teilchen aus dem Weltraum – oft nur so groß wie ein Stecknadelkopf, die mit sehr großen Geschwindigkeiten (rund 60 Kilometer pro Sekunde) in die Lufthülle der Erde eindringen und dort „verglühen“ bzw. die Luftatome ionisieren und somit zum Leuchten anregen. Für rund 1 Sekunde sehen wir dann eine Sternschnuppe über den Sternenhimmel ziehen. Je größer das Teilchen aus dem Weltall, umso heller auch die Sternschnuppe. Dieses Aufleuchten der Perseiden erfolgt in großer Höhe so rund 70 bis 130 Kilometer über der Erdoberfläche. Die Sternschnuppen der Perseiden bestehen aus sehr fragilem Material und sie verglühen restlos in der Atmosphäre – kein Teil erreicht als Meteorit die Erdoberfläche. Verlängert man die Bahn der Sternschnuppe rückwärts so gelangt man ins Sternbild Perseus – dort liegt der „Ausstrahlungspunkt“ bzw. Radiant der Perseiden-Sternschnuppen, daher auch der Name. Da die Perseiden alle aus derselben Richtung im Weltall kommen, scheint es so, als würden alle rückverlängerten Bahnen in diesem Punkt zusammenlaufen. In den Maximumsnächten ist es durchaus möglich, dass stündlich 50 bis 100 Perseiden zu sehen sind – je nach Wetterlage, Sichtbedingungen, Mondlicht und Uhrzeit. In den Morgenstunden sind rund 2 bis 3mal so viele Sternschnuppen zu sehen wie am Abend. Der Ursprung der Perseiden liegt im Kometen 109P/Swift-Tuttle, der sie schlichtweg bei seinem Umlauf um die Sonne „verloren“ hat. Auf der Bahn des Kometen umkreisen nun unzählige Teilchen die Sonne und einmal jährlich – von Ende Juli bis ca. Mitte August – bewegt sich die Erde auf Ihrer Bahn um die Sonne durch diesen Teilchenstrom. Dabei erhält sie zahlreiche „Treffer“. Der dichteste Teil der Perseiden ist immer um den 12. August zu erwarten.

 

Mehrere Perseiden-Sternschnuppen über dem Höllengebirge – aufgenommen von Hannes Schachtner auf der Sternwarte Gahberg:

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