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Eine fast totale Mondfinsternis mit „Handicap“ für Frühaufsteher

28. August @ 4:34 - 6:18

In den frühen Morgenstunden am Freitag, dem 28. August 2026 findet eine partielle Mondfinsternis statt.

Gegen 4:34 Uhr beginnt der Vollmond in den Kernschatten der Erde zu wandern.

Die linke Seite des Mondes beginnt sich zu verfinstern.

Zu diesem Zeitpunkt hat auch bereits die astronomische Morgendämmerung begonnen.

Zunächst stört dies die Beobachtung noch nicht.

Der Mond steht bei dieser Mondfinsternis tief im Südwesten.

Ein möglichst niedriger Horizont im Südwesten wäre zur Beobachtung günstig.

Der vom Kernschatten bedeckte Teil des Mondes wird durch von der Erdatmosphäre abgelenktes Sonnenlicht schwach beleuchtet.

Während der Mond immer weiter in den Kernschatten der Erde wandert, bewegt er sich immer weiter in Richtung Horizont und die fortschreitende Dämmerung erschwert zunehmend die Beobachtung.

Gegen 6:13 Uhr wird die größte Bedeckungsphase erreicht. Rund 93 % des Mondes befinden sich nun im Erdschatten.

Nur der rechte Rand des Mondes ist noch hell.

Vielerorts wird man diese Phase jedoch nicht mehr sehen, da der Mond dann bereits untergegangen ist.

Es ist nun auch schon hell, den im Atterseegebiet geht die Sonne bereits gegen 6:18 Uhr auf.

Mondfinsternisse mit ähnlichen Bedingungen wurden schon beobachtet, so z.B. hier die Aufnahme von Erwin Filimon am 31. Mai 2003 in der Morgendämmerung auf der Sternwarte Gahberg:

 

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