| Erstellt von Karoline Stangl – Astronomischer Arbeitskreis Salzkammergut Titelfoto: sternfreunde.de Es ist die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte. Bei klaren Nächten sind dadurch schon am frühen Abend Himmelsbeobachtungen möglich. Der Mond im November: 01. November Letztes Viertel (Allerheiligen) 09. November Neumond 17. November Erstes Viertel 24. November Vollmond Die Planeten im November: Jupiter und Mars gehen kurz nach Mitternacht auf und sind weiterhin in der zweiten Nachthälfte gut beobachtbar. In der ersten Monatshälfte erscheint erst Mars und danach Jupiter am Osthimmel. In der zweiten Monatshälfte wechseln sie ihre Positionen und Jupiter erscheint vor Mars am Himmel. Dabei kommt es Mitte November zu einer nahen Begegnung von Mars und Jupiter. Am 3. November ist der abnehmende Mond unterhalb von Jupiter und Mars zu sehen und am 30. November oberhalb beider Planeten. Venus zeigt sich ab 5. November als Morgenstern und ist ungefähr eine Stunde vor Sonnenaufgang tief im Südosten zu erkennen. Sichtbarkeit und Helligkeit der Venus nehmen im Laufe des Monats deutlich zu. Am 7. November treffen sich der Planet Venus, der Stern Spica mit der abnehmenden Mondsichel. Saturn geht in den frühen Abendstunden auf und ist die ganze Nacht als hell leuchtendes Objekt sehr gut zu beobachten. Am 20. November begegnen sich abends Saturn und der zunehmende Mond. Merkur kann von Mitte bis Ende November am östlichen Morgenhimmel beobachtet werden. Die beste Beobachtungszeit wird um den 21. November sein. Der Sternenhimmel im November: Im Norden sind weiterhin fast senkrecht über uns die Kassiopeia und tief am Horizont der große Wagen zu erkennen. Foto von Erwin Filimon mit eingefügter Grafik von Stefan Pfeifer – nördliche Himmelsseite mit Kassiopeia und Großem Wagen, in der Mitte der Polarstern: ![]() Am südlichen Himmel sind die lichtschwachen Sternbilder Wassermann und Fische zu sehen und das besser sichtbare Sternbild Stier. Über den Sternbildern Wassermann und Fische sind die Sternbilder des Pegasus und der Andromeda zu sehen. Diese beiden Sternbilder sind miteinander verbunden und sind durch das Sternenviereck, auch Herbstviereck genannt, gut zu finden. Das bekannte Wintersternbild Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen beginnt im Osten aufzugehen. Orion – Bild und Grafik von Bernhard Hubl: ![]() |






