| Erstellt von Karoline Stangl – Astronomischer Arbeitskreis Salzkammergut Titelfoto: Foto von Stefan Pfeiffer, aufgenommen in Weißenbach am Attersee mit Langzeitbelichtung ohne Nachführung – Die Sterne beschreiben infolge der Erdrotation Kreise um den Himmelsnordpol mit Polaris. Durch die immer länger werdenden Tage beginnt die Zeit der Nachthimmel-Beobachtung immer später und endet auch schon in den frühen Morgenstunden. Es kann gleich zweimal im gleichen Monat der Vollmond beobachtet werden, sowohl am ersten als auch am letzten Maitag. Der Mond im Mai: 01. Mai Vollmond 09. Mai Letztes Viertel 16. Mai Neumond 23. Mai Erstes Viertel 31. Mai Vollmond Die Planeten im Mai: Mars und Merkur sind im Mai nicht am Nachthimmel zu beobachten. Saturn kann am Monatsende in den frühen Morgenstunden bei äußerst guter Sicht tief im Osten kurz vor Sonnenaufgang beobachtet werden. Erst im Juni wird die Sichtbarkeit des Ringplaneten in den Morgenstunden besser. Jupiter ist nur mehr in der ersten Nachthälfte hoch am Himmel Richtung Westen zu sehen. Sein Untergang erfolgt bald nach Mitternacht. Am 20. Mai zieht nördlich vom Jupiter die zunehmende Mondsichel vorbei. Venus ist im Westen kurz nach Sonnenuntergang als sehr heller Abendstern zu erkennen und ist somit nach Sonne und Mond das hellste Gestirn am Himmel. Am 18. Mai begegnen sich die sehr schmale zunehmende Mondsichel und die Venus. Der Sternenhimmel im Mai: Von Osten nach Westen sind die Sternbilder Schlangenträger, ein Teil des Skorpions, die Sternbilder Waage, Jungfrau, Löwe und der untergehende Krebs zu sehen. Hoch am nördlichen Himmel ist der Große Wagen zu beobachten, direkt darunter in Horizontnähe die Kassiopeia. Gleich unter dem Großen Wagen ist der Kleine Wagen zu erkennen, dessen letzter Stern auf der Achse der Nordstern ist. Zurzeit ist der Große Wagen in der ersten Nachthälfte im Zenit zu sehen und bewegt sich im Laufe der Nacht mit dem Uhrzeigersinn um den Nordstern, der auch Polarstern genannt wird. Stella Polaris ist seine lateinische Bezeichnung. Der Polarstern steht nahe dem Himmelsnordpol, der gedachten Verlängerung der nach Norden ausgerichteten Erdachse. Durch die Erdrotation sehen wir alle Gestirne um den Himmelsnordpol, beziehungsweise um Polaris wandern. Obwohl der Nordstern so bekannt ist, ist er keinesfalls der hellste Stern am Himmel. Sirius ist 25-mal heller als der Polarstern. Grafik von Sonja Hufnagl – Großer Wagen und Kleiner Wagen zur Auffindung des Polarsterns: ![]() Das Frühlingsdreieck aus den drei hell leuchtenden Sternen Arkturus, Regulus und Spica, welche die Sternbilder Bärenhüter, Löwe und Jungfrau miteinander verbindet, ist weiterhin gut am südlichen Nachthimmel zu erkennen. Grafik vom Frühlingsdreieck – Sonja Hufnagl: ![]() |






