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Der Sternenhimmel im April 2026

Erstellt von Karoline Stangl – Astronomischer Arbeitskreis Salzkammergut
Titelfoto: Vollmond – Erwin Filimon

Die Tage werden spürbar länger. Anfang April dauert der Tag ca. 12 Stunden 50 Minuten und Ende April beträgt die helle Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang schon ca. 14 Stunden 30 Minuten. Die Uhren wurden auf die Sommerzeit umgestellt. Die Zeitangaben in der Vorschau beziehen sich deshalb auf die Sommerzeit.

Der Mond im April:
02. April Vollmond
10. April Letztes Viertel (Ostermontag)
17. April Neumond
24. April Erstes Viertel

Frühlingsbeginn, der Mond und Ostern:
Unser Osterfest, ist mit dem Vollmond und dem Frühlingsbeginn verknüpft.
Der Sonntag, der auf den ersten Vollmond nach dem 21. März folgt, wird als Ostersonntag bestimmt.
So steht der Vollmond nach dem Frühlingsbeginns dieses Jahr am 02. April am Himmel und deshalb wurde der Osterfeiertag am darauffolgenden Sonntag, den 05. April 2026 festgelegt.

Nach Ostersonntag werden die anderen beweglichen Feiertage berechnet:


Die Planeten im April:
Mars
, Merkur und Saturn sind im April nicht am Nachthimmel zu beobachten.
Jupiter ist in der ersten Nachthälfte gut im Sternbild Zwilling zu erkennen. Am 22. April gegen Mitternacht wandert der zunehmende Mond am Jupiter vorbei.
Venus ist im Westen kurz nach Sonnenuntergang hell als Abendstern zu sehen und ist somit nach Sonne und Mond das hellste Gestirn am Himmel. Am 19. April treffen sich die Venus und die zunehmende Mondsichel am Abendhimmel tief im Westen.

Venus – Foto von Robert Reitsam:


Der Sternenhimmel im April:
Grafik von Sonja Hufnagl:


Die Wintersternbilder versinken im Westen und machen dem Frühlingsdreieck Platz.
Das Frühlingsdreieck besteht aus den drei hell leuchtenden Sternen Arkturus, Regulus und Spica, die jeweils zu einem anderen Sternbild gehören. Somit verbindet das Frühlingsdreieck die Sternbilder Bärenhüter, Löwe und Jungfrau miteinander.

Komet C/2026 A1:
Der Komet C/2026 A1 wird am 4. April 2026 seine Sonnennähe (Perihel) erreichen und dabei wird er nur etwas mehr als 800.000 km von der Sonnenoberfläche entfernt, vorbeiziehen.
Wenn der Komet seine Sonnennähe übersteht, sollte er am Abendhimmel tief im Westen nach Sonnenuntergang in der Dämmerung zu sehen sein.
Jeden Tag nach dem 4. April entfernt er sich etwas mehr von der Sonne, die Sichtbedingungen werden besser – der Komet steigt höher über den Horizont, aber er wird schwächer.
Es wird spannend, ob die Beobachtung des Kometen ein großes Ereignis wird, oder ob der Komet sich schon vorher auflöst.
Nähere Infos unter diesem Link:
https://astronomie.at/komet-c-2026-a1-maps-ein-komet-kommt-der-sonne-sehr-nahe/

Florian Zimmermann

Wirtschaft, in der Freizeit Astronomie und Machine Learning. Student @ JKU

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