Anhaltender Nebel und schlechtes Wetter in ganz Österreich machen es im Spätherbst bekanntermaßen schwierig,
die Geminiden zu fotografieren. Nach nunmehr fast zehn Jahren des Wartens, in denen Wolken und helle Mondphasen
eine Beobachtung immer wieder verhinderten, konnte ich heuer endlich die Gelegenheit nutzen!
Ich fuhr auf die Postalm nach Salzburg auf rund 1300m Höhe, wo es trotz deutlichem Airglows die ganze Nacht über
traumhaft klar war. Zusammen mit anderen Astronomiebegeisterten erlebten wir ein grandioses Schauspiel!
Die Geminiden weisen ein sehr breites Maximum auf und wir beobachteten vom Abend des 13. bis zum Morgen des 14.
etwa 150 Meteore pro Stunde.
Ich benutze eine Nikon D750 mit einem Nikkor AF-S 20mm f/1.8 Objektiv und fotografierte mit offener Blende bei ISO 1600.
Die Belichtungszeit der Einzelbilder betrug 20 Sekunden. Die Bilder wurden in PixInsight mittels „Thin Plate Spline“-Star Alignment
ausgerichtet und in Photoshop wurden alle Meteorspuren zusammenzufügen.
Aus gegebenem Anlaß möchten wir daran erinnern, daß die Copyright Gesetze natürlich auch für im Internet dargestellte Dokumente und Bilder gelten. Vor einer etwaigen Verwendung der Bilder setzen Sie sich bitte unbedingt mit uns in Verbindung und lesen Sie unser FAQ.
Bildautor
Christian Koll
Projektleiter/Elektrotechniker aus Linz, wohnhaft in Vöcklabruck.
Setup 1: QHY600L, Sky Watcher Esprit 100/550, EQ6-R
Setup 2: QHY410C, Sigma Art 135mm f/1.8, ZWO AM5N
Betreibe Astrofotografie seit 2016 und ausschließlich mobil.