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die Sonnenkorona

Die Sonnenkorona während der totalen Sonnenfinsternis am 3.11.1994 in Brasilien (c) Rudolf und Trude Conrad

die Sonnenkorona ist für die Sonne das, was für die Erde die Atmosphäre darstellt. Sie besteht aus extrem heißem (über 1 Million Grad) aber stark verdünnten Gasen. die Korona besitzt eine beträchtliche Ausdehnung, wird aber mit Ausnahme während einer totalen Sonnenfinsternis, immer von der gleißend hellen Sonnenscheibe überstrahlt. Während der Totalität haben wir jedoch die Möglichkeit, diese zu beobachten.

Es zeigt sich, daß sich das Aussehen der Korona mit dem Auftreten und Verschwinden der Sonnenflecken verändert. In Jahren mit geringer Fleckenaktivität zeigt sie ein längliches, ausgefranstes Aussehen mit Windfahnen Strukturen, die Minimum Korona. In den Jahren mit hoher Fleckenaktivität zeigt sie ein gleichmäßiges, mehr rundes Aussehen, die Maximum Korona. Für die Sonnenfinsternis am 11. August 1999 ewarten wir ein Bild, das sich vom dargestellten beträchtlich unterscheiden wird, da der Höhepunkt des etwa 11 jährigen Fleckenzyklus zwischen 1999 und 2002 erwartet wird.

Auf dieser hervorragenden Aufnahme von Rudolf und Trude Conrad, aufgenommen zur Mitte der Totalität am 3.11.1994 in Brasilien, ist die äußere Korona sehr detailreich abgebildet und zeigt an den Polen bürstenähnliche Strahlen sowie Windfahnen-Strukturen um die Äquatorgegend - eine typische Minimum Korona. Am Sonnenrand sind die Protuberanzen noch als winzige rote Pünktchen sichtbar.

Bei kürzeren Belichtungsteiten kann man auch die innere Korona, die hier überbelichtet ist, abbilden.

 


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