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Beispiel: Briefmarke 35x35mm

Die TIFF Bilder werden von den meisten Browsern überhaupt nicht angezeigt, die PNG Bilder nur von den neueren, etwa ab Version 4. Möglicherweise sehen Sie daher nicht alle Bilder.

75 DPI

PNG (256-Farben): 10KB

GIF (256-Farben): 11KB

JPG (TrueColor): 6KB

PNG (TrueColor): 27KB

TIFF (TrueColor): 32KB

150 DPI


PNG (256-farben): 32KB

GIF (256-Farben): 36KB

JPG (TrueColor): 15KB

PNG (TrueColor): 102KB

TIFF (TrueColor): 119KB
unkomprimiert

TIFF (TrueColor): 110KB
LZW komprimiert
 

Detailaufnahme eines 1200DPI Scans (1750x1750 Pixel)

Detailauschnitt 1200DPI PNG
PNG (TrueColor): 6.4MB
PNG (256-Farben): 1.4MB
TIFF (TrueColor): 8.2MB
TIFF-LZW (TrueColor): 5.2MB

Detailauschnitt 1200DPI JPEG
JPG (TrueColor): 391KB

Bei der JPEG Aufnahme fällt auf, daß die Farben flauer und die Linien verwaschener sind.

Meteoraufnahme 10x15cm (75DPI)

Meteor 75DPI, 25KB
JPEG: 25KB

Das obige Bild mit 600DPI gescannt ergibt folgende Dateigrößen:

  • TIFF unkomprimiert (TrueColor): 24.9MB
  • TIFF LZW-komprimiert (TrueColor): 1.6MB
  • PNG (TrueColor): 1MB

Fazit

Generell kann man sagen, daß bei gleicher Bildqualität das lizenzfreie PNG etwa 30%-60% kleinere Dateien ergibt, als das lizenzpflichtige TIFF-LZW Format. Für Bilder, die pixelgenau mit voller Farbinformation wiederherstellbar sein müssen, beispielsweise für fotometrische oder kolorimetrische Auswertungen ist PNG optimal geeignet. Durch die verlustfreie Komprimierung kann man PNG getrost als Archivformat für die wertvollen Originale verwenden. Auch bei Bildern, die sich nahtlos in den Hintergrund einfügen sollen ist PNG allen anderen Dateiformaten durch die Möglichkeit einer Transparenzmaske weit überlegen.

Für die Darstellung von Fotos im Internet ist aufgrund der extrem geringen Dateigröße JPEG ungeschlagen, als Archivformat für Originale aber völlig ungeeignet. Leider verwenden einige (billige) "Bildarchivprogramme", etwa solche, die dem Scanner als schmückendes Beiwerk mitgeliefert werden, JPEG intern als Speicherformat. Da nützt es auch nichts mehr, wenn man das bereits verlustbehaftete Bild nachträglich in PNG oder TIFF wieder "reexportieren" kann. Gleiches gilt für die immer beliebter werdenden Digitalkameras. Auch hier wird das Bild meist intern JPEG komprimiert auf dem Speicherchip abgelegt, beim Auslesen dann wieder auf TIFF aufgeblasen und beim Speichern auf dem PC ein zweites mal als JPEG "optimiert". Wenn möglich sollte man daher diese Kameras speziell für Astroaufnahmen auf "Rohbild speichern" einstellen.

Für wirklich hochwertige Bilder darf bei keinem Verarbeitungsschritt jemals JPEG Komprimierung verwendet werden. Erst wenn das Original sicher und verlustfrei archiviert ist, kann man daraus "für's Internet" eine JPEG Kopie machen.


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